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Fragen - Antworten - Beiträge
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Klaus 23.07.2007 |
Vor 5 Jahren hatte ich zwei grosse Operationen a 4 Stunden um den Kieferknochen aufzubauen. Die vorderen 4 Zähne wurden fest im Kiefer verankert, der Rest durch eine Teilprothese ersetzt. Nun teilte mir mein Zahnarzt die letzte Woche mit, dass der Knochen sich weiter zurückbildet und einer der festen, vorderen Zähne schon wieder in der Luft hängt. Was wohl bedeutet, dass ich wieder ein großes Problem habe, meine Frage nach Zahnimplantaten wurde wie folgt beantwortet: wenn ich keinen Knochen mehr habe kann ich keine Implantate einsetzen, die letzte Möglichkeit wäre ein Gebiss, aber ich bin erst 44 Jahre und würde jede andere Möglichkeit wählen. Es muss doch möglich sein den Kieferknochen aufzubauen, wenn ja, was könnten Sie mir dazu sagen.
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 Dr. Schweppe 24.07.2007 | 1. Ursache von Kierknochenschwund im Bereich von Zähnen oder Zahnimplantaten sind Entzündungen durch Bakterien, Parodontose oder Parodontitis, d.h. wenn sich Knochen um einen Zahn abbaut, sollte eine Reinigung und/oder Beseitigung der Zahnfleischtasche erfolgen.
2. Ursache von Kieferknochenschwund im zahnlosen Bereich sind Druckkräfte, die von Wange, Lippen und Prothesen auf den Kieferkamm einwirken.
Mit Hilfe von Zahnimplantaten wird der Kaudruck von der Knochenoberfläche ins Innere der Knochens geleitet, sodass kein Kieferknochenschwund mehr entstehen kann.Wenn bei Ihnen zu wenig Knochen für Implantate vorhanden ist und sich Zähne lockern, muss erst die Entzündung behandelt werden (siehe 1), anschließend kann in 98% aller Fälle durch BOI-Implantate der Kieferkamm versorgt werden, sodass sich der Kieferknochen nicht weiter abbaut. Mit Hilfe von BOI-Implantaten kann verhindert werden, überflüssigerweise Knochen vom Becken oder der äußeren Schädeldecke zu verpflanzen.Ich hoffe Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. | Andreas 27.07.2007 | Bei meiner Frau trifft es ebenfalls zu, daß sich der Kieferknochen fortschreitend abbaut. Noch hat sie alle Ihre Zähne, jedoch scheint nach Aussage des behandelten Zahnarztes die kritische Marke erreicht zu sein. Es wurde ebenfalls schon die Möglichkeit der Verpflanzung eines Teiles des Beckenknochens erörtert. Da sie ebenfalls noch in einem Alter ist (45 Jahre), in welchem man die eigenen Zähne erhalten möchte, drängen sich mir folgende Fragen auf:
1) Läßt sich der Abbau-Prozeß ggf. noch stoppen?
2) Kann mit BOI-Implantaten die Beckenknochenentnahme verhindert werden?
Für Ihre Antwort bereits vorab herzlichen Dank. |  Dr. Schweppe 30.07.2007 | Eine Implantation ist bei Ihrer Frau mit großer Wahrscheinlichkeit möglich, auch ohne am Becken Knochen zu entnehmen! Oft steht nach Verlust der Zähne oder bei/nach agressiver Parodontitis zu wenig Knochen für die Aufnahme von Schraubenimplantaten zur Verfügung. Durch die Anwendung von BOI-Implantaten können diese Situationen trotzdem versorgt werden und es kann auf aufwendige und riskante Knochenaufbauten in die Kieferhöhle oder wo auch immer hin, verzichtet werden.Zur Beantwortung Ihrer Frage benötige ich allerdings mehr Informationen. Schicken Sie mir einfach Ihr Röntgenbild (OPG), dann schaue ich mir an, ob BOI-Implantate bei Ihrer Frau angewerndet werden können. | |